Ich habe es hier in meinem Blog ja bereits einmal ausgeführt und möchte angesichts der heutigen Entscheidung von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Bürgermeister Michel Häupl noch einmal betonen.
Wir Grüne sind davon überzeugt, dass es wichtig für alle Wiener und Wienerinnen ist, dass der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in Wien weiter sinkt. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes, der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftungeine wichtige Maßnahme. Davon sind wir inhaltlich voll überzeugt. Die Gründe dafür haben wir Grüne auf einer eigenen Website detailliert ausgeführt.
Viele Wiener Bezirke sind massiv überparkt. Täglich pendeln 530.000 Menschen aus den umliegenden Regionen nach Wien. Davon benutzen fast 80% den motorisierten Individualverkehr. Diese rund 350.000 Autos erhöhen den Parkplatzdruck in Wien massiv.
Die Folge: Der öffentliche Raum wird hauptsächlich von fahrenden und parkenden Autos belegt. Der öffentliche Raum ist jedoch für alle da, auch für Kinder, Grünflächen, Bänke, FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen.
Deshalb werden wir die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung mit 1. Oktober wie geplant einführen. Denn wirksame Maßnahmen gegen die Überparkung und Pendlerautoflut können nicht noch länger warten.
Wir sind jedoch für eine Weiterentwicklung des Parkpickerl-Modells durchaus offen. Denn das jetzige Modell, welches rechtlich gesehen auf der StVO basiert, ist dadurch ziemlich unflexibel und hat manche Schwächen. Deshalb haben wir ja auch im Koalitionspakt vereinbart, dass es mittelfristig ein eigenes Landesgesetz für die Parkraumbewirtschaftung geben soll. Daran wollen wir in den nächsten Monaten arbeiten.

Ganz recht so. Lassen sie sich von den Autoholikern nicht beeinflussen. Weiter so!
Von: Walter am 18. Juli 2012
um 14:02
Überparkung und Pendlerautoflut
überfremdung? ausländerflut? interessante wahl der worte, erstaunliche parallellen in der argumentation mit einer partei am anderen ende des politischen spektrums.
Von: thomas am 18. Juli 2012
um 15:20
Das Parkpickerl als Sofortmaßnahme? Na klar doch! Lieber sofort Geld eintreiben, als irgendwann später…!
Von: Stefan H. am 10. August 2012
um 08:15
Na klar doch: weniger Einpendler – mehr freier Parkraum – Verlängerung der Höchstparkdauer auf 3 Stunden und des Gratisparkens auf 30 Minuten – führt wozu ? Richtigt: zu mehr innerstädtischem motorisierten Autoverkehr..
Da wird ein Förderungsprogramm für den innerstädtischen Kurzstreckenverkehr per Auto durchgezogen. Das kannst drehen und wenden, lieber Rüdiger. Das-ist-ein-Autoförderungsprogrsmm
LG Gerhard
Von: Gerhard Schwarz am 12. September 2012
um 19:54